7 oder Wie halte ich die Zeit an

Kino Dokumentarfilm von Antje Starost & Hans Helmut Grotjahn

Premiere
Bundesplatzkino-Berlin am 17. März mit Team und Mitwirkenden 15:30 Uhr und 18:00 Uhr.
Bitte unbedingt reservieren: 030 85 40 60 85

Vorpremiere Thüringen
Weimar, Kino mon ami, 8-10. März


Basile Grondin

Faszinierende Gedankenwelt
FILMSTARTS.de

"7 oder warum ich auf der Welt bin" hat vor 13 Jahren Premiere gefeiert. Doch wie geht es den Helden und Heldinnen des Dokumentarfilms heute? Auch als inzwischen erwachsene Personen lassen sie uns teilhaben an ihrer faszinierenden Gedankenwelt und ihrer Neugier auf die Welt. Wie sehen die philosophischen Fragen einer Generation zwischen 20 und 30 aus und was können wir von ihnen lernen? (filmstarts.de)

Von "7 oder Warum ich auf der Welt bin" zu "7 oder Wie halte ich die Zeit an"

Ein Zeitsprung mit dem Blick nach vorn

mit:
Vanessa Cachimuel Montalvo, Albrecht Felsmann, Basile Grondin, Vici Petri, Jonathan Reinhardt, Chrysanthi Schmitt Charalampidi, Vivi Vassileva

Ein Film über das Leben und darüber, sein Glück zu finden. Über die schönen Augenblicke der Kindheit und den Wunsch, sich Kindlichkeit zu bewahren. Über das Erwachsenwerden. Über die große Liebe und die Melancholie, die Wirrnisse und Verunsicherungen. Über die Schwierigkeiten, die Welt zu verstehen, sie auszuhalten und sie zu verbessern. Und über die Freude am Denken.
Es ist ein Wiedersehen mit denselben 7 Kindern aus einer, so scheint es, fernen Zeit. „Du wirst geboren, du schließt die Augen und sofort bist du 4 Jahre alt“ sagt Basile mit 9 Jahren. Und heute: „Wenn ich eine übermenschliche Fähigkeit haben könnte, dann wäre es: die Zeit anzuhalten.“



Vici

Ich hoffe, die Welt bleibt bestehen. (Vici Petri)

jonathan

Ich denke gerne nach, insbesondere über Fragen. Das ist eine Sache, die mir wirklich Spaß macht. (Jonathan Reinhardt)

vanessa

Zeigen, woher ich komme und was meine Wurzeln sind. (Vanessa Cachimuel Montalvo)

albrecht

Ich will auf jeden Fall Kinder haben, dass es nicht mit meinem Tod endet. (Albrecht Felsmann)

chrysanthi

Verlieben ist sehr schön. Es tut auch sehr viel weh. (Chrysanthi Schmitt Charalampidi)

vivi

Es gibt Glücksmomente, wo man denkt, ich bin so unendlich dankbar, dass ich auf der Welt bin. (Vivi Vassileva)

Ende Oktober 2023 haben wir „7 oder Wie halte ich die Zeit an“ auf Einladung der 57. Internationalen Hofer Filmtage zum ersten Mal vor Publikum zeigen können. Es gab drei ausverkaufte Vorstellungen und eine zusätzliche obendrauf. Schon am Anfang des Films entstand dieses einzigartige Kinogefühl, dieser Flow, wenn ein Film angenommen wird, die Emotionen fühlbar werden und sich im Halbdunkel wie ein Zauber ausbreiten.

Bestärkt durch die Resonanz der Zuschauer und der Presse werden wir versuchen, die Kino Premiere in Berlin (und eine deutschlandweite Tournee) im März 2024 zu realisieren. Wir arbeiten daran und freuen uns darauf, wenn irgendwie möglich, unsere 7 Protagonistinnen und Protagonisten zur Premiere begrüßen zu können.

Antje Starost & Hans Helmut Grotjahn

frankenpost

Der Dokumentarfilm trumpft wieder auf Margret Köhler, AZ München, 31.10.23

Zwei außergewöhnliche Dokumentarfilme kommen hoffentlich ins Kino: einer davon „7 oder Wie halte ich die Zeit an“: Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn treffen dreizehn Jahre nach der Premiere von „7 oder Warum ich auf der Welt bin“ die sieben inzwischen Erwachsenen wieder. Ein Blick auf die Generation zwischen 20 und 30 Jahren, zwischen Unsicherheit, Neugier, der Lust auf Liebe und er Angst davor, ein Blick auf die Schwierigkeit, das persönliche Glück zu finden und zu halten.

7 oder Wie halte ich die Zeit an porträtiert diskret junge Erwachsene in einer komplizierten Welt, aber ohne Schwarzmalerei. Michael Thumser, Hochfranken-Feuilleton, 29.10.23

Warum sind wir auf der Welt? Eine Frage, an der sich die Erwachsenen, zumal gelernte und gelehrte Philosophen, seit ein paar Tausend Jahren die Zähne ausbeißen. Lösen können das Rätsel vielleicht nur Kinder – und wie unverstellt und fantasievoll, hellköpfig und tiefensichtig sie es versuchen, zeichneten Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn vor dreizehn Jahren mit der Kamera auf: Ihre Dokumentation „7 oder Warum ich auf der Welt bin“ kam 2011 erstmals auf die Leinwand, tourte dann durch viele weitere Festivals, gewann Preise und entzückt seither ungebrochen das Publikum der Programmkinos.

In Hof, wo die Idee zu dem Projekt 2006 wie zufällig entstanden war, feierte nun die Fortsetzung Weltpremiere. Von der Weisheit der frühen Jahre weichen die vier jungen Frauen und drei jungen Männer heute nicht grundlegend ab; für das Gesagte von früher, das der neue Film immer wieder, durch Rückblenden in den alten, zitiert, schämen sie sich nicht; es gäbe keinen Grund dafür. Gegen die respektvoll diskreten Porträts der sieben schnitten Starost und Grotjahn ausgewählte, bisweilen nüchtern-poetische Einblicke in ihre sehr verschiedenartigen Lebensräume und -verhältnisse.

Zwar, zeitgemäßes Problembewusstsein macht sich in allen Ahnungen und Annahmen, Erkenntnissen und Gedankengängen geltend, aus denen sich die Auskünfte fügen. Weit deutlicher jedoch, nicht selten leuchtend spricht aus ihnen erwartungsvoller Mut, hochansteckender Optimismus. Nicht wie man „die Zeit anhält“, aber wie man die Welt aushält, lässt sich hier lernen.

feder

Vivi Vassileva Interview mit Achim Bogdahn Bayern 2, Zündfunk, 28.10.23

Es war wunderschön, Jahre später nochmal zu philosophieren über die Fragen, die wir ja alle haben. Ganz besonders an dem Film ist aber, wir sind wirklich alles Kinder mit komplett anderen Interessen, kommen aus komplett anderen Familien, anderen Kulturen und trotzdem verbindet uns, uns alle Menschen, diese Frage: was ist die Bedeutung des Lebens, warum sind wir hier, wie werden wir glücklich, was treibt uns an?

Das ist ein unglaublich warmer Film mit sehr viel Humor, mit sehr vielen berührenden Emotionen. Für mich ist der Film wirklich… so sollte Kunst sein. So versuch ich auch auf der Bühne Musik an die Menschen, an das Publikum zu transportieren, die Menschen berühren.

plakat

7 oder Wie halte ich die Zeit an

Buch, Regie: Antje Starost & Hans Helmut Grotjahn
Montage: Anne Berrini
Kamera: Hans Helmut Grotjahn
Ton: Antje Starost
Übersetzungen: Sonja Wiemann, Mónica Vasquez, Rüdiger Euler
Aufnahmeleitung: Sonja Wiemann
Dramaturgische Beratung: Sabine Rollberg
Musik: Büdi Siebert
Musik: Cézame
Mischung: Jochen Voeste
Colorgrading: Stefan Engelkamp
Postproduktion: Concept AV
Antje Starost Film Produktion 2023

Mit Unterstützung von Creative Europa Media
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